Während E-Commerce-Riesen wie Amazon (AMZN) an den Märkten stabil stehen, sieht die Realität vor unserer Haustür ganz anders aus: Der bayerische Mittelstand kämpft in gesättigten Märkten mit einbrechenden Conversions. Und als wäre das nicht schon genug, stehen wir vor einem handfesten Dilemma: Wie skalieren wir Vertriebs- und Marketingaktivitäten, wenn der Arbeitsmarkt wie leergefegt ist und wir uns keine teure, eigene IT-Entwicklungsabteilung aufbauen können?
Der bayerische Handels- und Dienstleistungssektor erlebt derzeit einen tiefgreifenden Strukturwandel. Während Unternehmen gestern noch primär mit der klassischen Digitalisierung ihrer Vertriebskanäle beschäftigt waren, schlägt heute die marktwirtschaftliche Realität mit voller Härte zu.
Haben Sie heute Morgen schon überprüft, wer in Ihrem Unternehmen worauf zugreifen darf? Nein? Dann sollten Sie jetzt ganz genau hinsehen. Denn die Schonfrist ist endgültig vorbei.
Das Problem, von dem Sie gestern noch nichts wussten: Der bayerische Mittelstand steht vor einer leisen, aber existenziellen Zerreißprobe. Während Energiepreise und Rohstoffkosten die Margen traditioneller Industriechampions unter Druck setzen, offenbart ein Blick auf die Produktionsflächen (Shop Floors) zwischen Augsburg, Ingolstadt und München ein tiefgreifendes Phänomen: Die Gesamtanlageneffektivität (OEE) bricht schleichend ein.