Logo_image_transparent.png

Einkäufer-Preise: Quo Vadis?

Aktualisiert: 23. Feb.

Der Einkausmanager Index (PMI) für die Industrie ist beinahe auf einen neuen Rekordstand geklettert. Die hohe Exportabhängigkeit und die solide Situation insbesondere in Asien und in den USA wirken sich positiv aus. Höhere Transportkosten vor allem aus Übersee sowie gestiegene Rohstoffkosten lassen derweil die Einkaufspreise abermals verbreitet stiegen.

Zum Ende des ersten Quartals hat sich das Wachstumstempo in der Industrie deutlich beschleunigt. Das zeigt der saisonbereinigte IHS Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI), der im März mit 66,6 Punkten nach 60,7 Zählern im Februar nun im April auf ein neues Allzeithoch gestiegen ist.


Trotz der Gesamtumstände durch weiter anhaltenden Beschränkungen durch Covid -19 brummt die deutsche Industrie wie kaum zuvor und 2021 könnte ein außerordentlich gutes Jahr werden. Diese Prognose steht aber unter dem Vorbehalt, dass es keinen Komplett-Lockdown mehr geben wird. Covid-19 spielt somit weiterhin eine wesentliche Rolle für die deutsche Wirtschaft. Schwung kommt insbesondere vom Export: Sowohl China als auch die USA als wichtige Abnehmerländer können durch die Erfolge in der Pandemie-Bekämpfung von einer stark wachsenden Wirtschaft profitieren - das liegt allein daran, das die positiven Fortschritte bei der Impfung die Rückkehr in ein neues "Normal" erlauben. Die Stimmungswerte hierzulande sprechen eine klare Sprache: Der Weg aus der Corona-Krise ist vorgezeichnet. Unklar bleibt lediglich, wie schnell er beschritten werden kann – und das unabhängig von den in naher Zukunft anhaltenden Belastungen, entweder von stark ausufernden Infektionen oder von Maßnahmen zu deren Bekämpfung.


Während sich die meisten börsennotierten Rohstoffpreise nicht zuletzt durch die etwas schwindenden Ängste vor einer Inflation im März eher seitwärts bewegten, sprangen die Preise dennoch für einige Positionen nochmals kräftig nach oben. Das nun kommende zweite Quartal wird weiter Aufschluss darüber geben, wie sich die Preise in der zweiten Jahreshälfte 2021 bewegen werden.


Aus unsere Sicht ist es jetzt sinnvoll die eigene Supply Chain auf die Versorgungssicherheit zu prüfen und auf die richtigen Partner / Lieferanten zu setzen. Die Synchronisation aller in einem ggf. globalen Produktionsnetzwerk vertretenen Teilnehmer erweist sich in einer so schnell verändernden Weltwirtschaft, in der die Lebensdauer von Unternehmen immer kürzer wird und Unterbrechungen der Lieferkette immer häufiger auftreten, immer schwieriger. In diesem volatilen Umfeld sind die richtigen Lieferanten für heute möglicherweise nicht die richtigen für morgen, und Unternehmen müssen in der Lage sein, neue Lieferantenpartner schnell zu identifizieren und zu gewinnen.


In den meisten Organisationen ist die Suche nach neuen Lieferanten jedoch ein entmutigender manueller Prozess. Im Durchschnitt dauert es ungefähr drei Monate, um eine einzelne Lieferantensuche abzuschließen, wobei ein Sourcing-Experte mehr als 40 Stunden Arbeit protokolliert - und dennoch nur wenige Dutzend Lieferanten aus einer Gesamtbevölkerung von Tausenden berücksichtigen kann.


Aufgrund des Zeit- und Arbeitsaufwands wird die Identifizierung neuer Lieferanten häufig vorrangig behandelt. Stattdessen kommen Unternehmen mit den Lieferanten aus, die sie seit Jahrzehnten behalten, und erzielen kleine Leistungsverbesserungen, während der Wert auf dem Tisch bleibt - und das Unternehmen ist immer noch Störungen in der Lieferkette ausgesetzt.


Aber was wäre, wenn Sie mit Hilfe von Lean.IQ innerhalb weniger Tage den globalen Markt durchsuchen könnten, um die richtigen Lieferanten zu finden? Sprechen sie mit uns, wir stellen ihnen gerne vor, wie wir sie diesbezüglich umfangreich unterstützen können.

2 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen